Das Leben geht manchmal seltsame Wege, um uns dahin zu führen, wo wir gebraucht werden. Mein Leben ließ mich erst einmal Elektriker in der Braunkohle werden, um mich dann zum Eisenbahner zu machen. Sie wissen schon, eine Schneeflocke hochkant, und schon kommen die Verspätungen. ;-) Naja, die Verspätungen fallen ins Gewicht, die Pünktlichkeit wird als selbstverständlich hingenommen.

Dann hielt der technische Fortschritt Einzug und es wurden Leute durch Elektronen ersetzt. Dank eines durch die Gewerkschaft mit der Bahn ausgehandelten Beschäftigungssicherungstarifvertrages wurde mir ein weiterer beruflicher Neuanfang ermöglicht, indem mir Die Bahn ganz unverhofft eine Heilpraktiker-Ausbildung bezahlt hat. Das war von Februar 2007 bis August 2008. Und von Januar bis Juni 2007 habe ich auch gleich noch eine Lebensberaterausbildung absolviert. Die war schon etwas länger geplant. Es ist also alles noch relativ frisch. Und trotzdem bin ich durchaus auch schon erfolgreich.

Nun fragen Sie sich vielleicht, wie man als gelernter Elektriker und im Zweitberuf Betriebseisenbahner auf die Gesundheitsschiene kommt. Diese Geschichte ist schnell erzählt: im August 2006, die Freisetzung bei der Bahn stand bereits fest, hat mir eine Heilerin beim Tag der Natur und Gesundheit, den ein Nachbar seinerzeit in jedem Jahr veranstaltete, gesagt, dass ich in meinen Händen mehr habe, als andere. Das habe ich erst einmal für großen Quatsch gehalten. Aber man kann so etwas ja ausprobieren. Und es funktioniert. Damit war mir eine Perspektive eröffnet..

So geht es manchmal im Leben. Und nun kann ich Ihnen Hilfe bei allerlei größeren und kleineren Beschwerden anbieten. Wobei immer zu beachten ist, dass niemand jemand anderen im tieferen Sinne heilen kann. Heilung kommt von innen, aus der betroffenen Person. Von außen geht "nur" Symptombehandlung. Aber auch das ist ein wichtiger Aspekt, wenn Menschen krank sind oder in Krisen Hilfe brauchen. Das für mich Interessante ist, dass ich mein Wissen als Elektriker allenthalben gut gebrauchen kann, denn unglaublich viele Prozesse in uns laufen auf elektrischer Basis ab. Und auch die Zeit bei der Bahn hat sich gelohnt, weil man dort komplexes Denken schulen kann. Wenn man das will. Denn das System Bahn ist derart umfangreich, dass Außenstehende unmöglich erahnen können, was alles dazu gehört, damit ein Zug pünktlich von A nach B kommt. Deshalb zolle ich allen meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, die ordentliche Arbeit leisten damit die Reisenden zufrieden und pünktlich an ihr Ziel kommen, hohen Respekt.

Meine religiöse Ausrichtung tendiert dahin, dass es eine Macht, wie auch immer sie beschaffen sein mag, gibt, die über Allem steht und von der alles, auch jeder von uns, ein Teil ist. Der göttliche Funke ist in jedem von uns.